Barockgarten Zabeltitz

Barockgarten Zabeltitz mit Palais
Barockgarten Zabeltitz mit Palais

Nicht versäumen dürfen Sie einen Besuch des Barockgartens Zabeltitz. Dieser gehört zu den größten und bedeutendsten in seinen Grundzügen erhaltenen Parkanlagen nach französischem Vorbild in Sachsen. Ab 1728 entstand der Garten in seiner heutigen Form im Auftrag des Reichsgrafen von Wackerbarth durch Johann Christoph Knöffel. Er ist streng symmetrisch und regelmäßig mit wunderschönen Linden- und Kastanienalleen, begleitenden Hecken, Lustwäldchen, Rondellen mit Sandsteinskulpturen und einem einzigartigen Teichsystem angelegt. Die Teiche werden vom Wasser der „Großen Röder“ gespeist, welches über einen Kanal am AHA dem Flüsschen wieder zugeleitet wird. In den Jahren 1740 bis 1800 wurden repräsentative Sandsteinskulpturen – die Brunnenanlage „Riesenkinder“, „Flora“, „Diana“ und „Apollon“ sowie 2 griechische Vasen – aufgestellt. Ende des 18. Jahrhunderts wurde durch den Prinzen Xaver von Sachsen der hintere Teil des Barockgartens um die „Wildnis“ im englischen Stil erweitert.

 

Palais Zabeltitz
Palais Zabeltitz

Das Palais entstand in seiner heutigen Form aus einem in der Renaissancezeit mehrfach umgebauten Wohnschloss, an dessen Platz ursprünglich eine Wasserburg zum Schutz der alten Salzstraße gestanden hatte. Nach 1728 erfolgte unter dem bekannten Baumeister Johann Christoph Knöffel der umfassende Umbau im Auftrag des Reichsgrafen von Wackerbarth, dessen Wappen sich auch auf der Parkseite an dem Gebäude befindet.

Historische Besucher
Historische Besucher

 

Das Alte Schloss wurde unter Kurfürst Christian I. und nach dessen Tode unter seinem Sohn Christian II. von 1588 - 1598 im Renaissancestil errichtet. Es diente ursprünglich als Stallgebäude für die Pferde und für die Unterbringung der erlauchten Gäste mit ihrem Gefolge bei den großen kurfürstlichen Jagden in den vormals weiten Wäldern des Schradenwaldes. Das 84 m lange Alte Schloss ist vollständig erhalten. Heute befindet sich im Alten Schloss ein sehr stilvolles Standesamt und der Schlosssaal eigenet sich hervorragend für außergewöhnliche Veranstaltungen.

 

St. Georgen Kirche Zabeltitz
St. Georgen Kirche Zabeltitz

 

Die heutige  St. Georgen-Kirche wurde 1580/81 im Auftrag von Nickel Pflugk anstelle der alten Holzkirche aus dem Jahr 1495 gebaut. Der Baustil ist noch spätgotisch, wobei der Einfluss der Renaissance unübersehbar ist. Der Sandsteinaltar und der Taufstein sind Werke des Dresdner Bildhauers Christian Walther II. In der kleinen Dorfkirche ist Reichsgraf August Christoph von Wackerbarth beigesetzt.